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Galerie Bremer

Wenn die betuchten Flaneure die Geschäfte am Ku’damm des Abends verlassen, hält mancher Einkehr in der Galerie Bremer. Doch nicht nur zum Kunstgenuss. Ins Hinterzimmer hat Hans Scharoun, der Architekt von Philharmonie und Staatsbibliothek West, in den Fünfzigerjahren eine Bar gebaut, deren Flair originalgetreu weiterlebt. Hier begrüßte bis Herbst 2005 Rudolf van der Lak – weißhaarig, dunkelhäutig und über achtzig Jahre alt – die Stammgäste mit Handschlag und servierte stadtbekannte Schlummerdrinks. Er ist vor einiger Zeit gestorben, doch das Etablissement wird weitergeführt. Anja Bremer, die 1985 verstorbene Lebensgefährtin van der Laks, war 1946 aus den USA nach Berlin zurückgekehrt, zeigte erstmals die von den Nazis als „entartet“ diffamierten Künstler in ihrer Wohnung und zog 1955 mit den Werken in die Fasanenstraße. An der dortigen Bar traf sich die gesamte Berliner Bohème in den Jahren des Wiederaufbaus. Skulpturen und Bilder, die an die Formensprache dieser Zeit erinnern, schmücken noch heute die kleinen Räume im Parterre. Mit Contenance zeigte Galerist und Barmann van der Lak hier Berliner Klassiker wie Karl Hofer und Bernhard Heiliger, aber auch jüngere Künstler, solange sie sich der Tradition der Moderne verpflichteten.
 
Fasanenstraße 37
10719  Berlin
 
030 881 49 08
 
 
Unsere tagesaktuellen Raten
 Einzel Doppel
01.10. Mi.  56 €    71 €
02.10. Do.  56 €    81 €
03.10. Fr.  ausgeb.    ausgeb.
04.10. Sa.  ausgeb.    ausgeb.
 
Berlin Info
Zeit:  01:58
Wetter: 
Di, 30.09. 20°C/68 F  
Mi, 01.10. 20°C/68 F  
Do, 02.10. 20°C/68 F  
Entfernungen vom Hotel
Zentrum 0,0 km
Messe 4,0 km
Bahnhof 4,8 km
Flughafen 6,2 km
Autobahn 1,2 km
Universität 1,8 km
Veranstaltungskalender
02.10. - 04.10.2014
02.10. - 04.10.2014
 
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